Digitalisierung im Stadtraum erlebbar machen

Wir wollen technische und soziale Innovationen sichtbar machen und haben dazu ein Stadtlabor in der Ludwigsburger Weststadt eingerichtet. Es bietet Raum für die Begegnung der lokalen Kreativszene mit ansässigen Unternehmen und der Zivilgesellschaft.


Makeathon

Neue Ideen für Ludwigsburg entwickeln wir in sogenannten Makeathons. Die Wortschöpfung Makeathon (eine Zusammensetzung der Worte „to make – engl. für machen” und „Marathon“) drückt die Philosophie hinter unserem neuen Entwicklungsansatz für die Stadtentwicklung aus. Anstelle langer theoretischer Diskussionen werden während eines Makeathons schnell funktionierende Lösungen entwickelt und erprobt. Die Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, basieren auf den Vorgehensweisen bei Hackathons (bei denen Software entwickelt wird) und der Herangehensweise einiger Start-ups in der Gründerszene, bei denen ebenfalls sehr schnell funktionierende Produkte entwickelt und ausprobiert werden.

 

Die Zukunft beginnt jetzt

Der Makeathon endet nicht bei der Diskussion der Herausforderungen, die sich in Ludwigsburgs Entwicklung stellen. Während wir gemeinsam denken, erschaffen wir Lösungen, die erprobt und weiterentwickelt werden können.

 

Resultate

Bisher fanden drei Makeathons statt.
Im ersten Makeathon haben wir unser Stadtlabor entworfen und eingerichtet.

In den Makeathons wurden folgende Lösungen entwickelt:


Heatmap: Stress im Verkehr

Wo erleben Rad- und Pedelecfahrer in Ludwigsburg Stress?
Beim zweiten Makeathon wurden Wege erprobt, dies mit objektiven Messwerten zu belegen und den Stress zu kartieren. So entstand eine „Heatmap” der Stadt, die zeigt, wo es im Straßenverkehr besonders heiß zugeht.


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Virtuelle Stadtführung

Die Digitalisierung kann die Orientierung in der Stadt leichter und Stadtentwicklung erlebbarer machen. Per virtueller Stadtführung werden mittels QR-Codes 360°-Bilder, Videos oder Fotocollagen sichtbar, die sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Weststadt beschäftigen und Besucher durch das Stadtgebiet führen.


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Kompass Weststadt

Wo liegt das Tor zur Weststadt, wie kann man sich im Quartier orientieren und seine Highlights erkennen?
Ein Kompass hilft bei der Orientierung, wenn Besucher am Westportal in Ludwigsburg in die Weststadt eintreten. Je nach Ausrichtung werden auf dem Display zur Richtung passende Fotos eingeblendet.


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Stadtlabo(h)r

Wie hört sich die Stadt an? Mit welchen akustischen Impulsen kann man Menschen Orientierung geben oder sie miteinander ins Gespräch bringen? Der Prototyp eines akustischen Portals wurde beim zweiten Makeathon gebaut und getestet.


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Pop-Up Hocketse

Wie kann eine Nachbarschaft in neuen Quartieren geschaffen oder in Bestehenden gestärkt werden? Basierend auf der Idee eine Plattform zu konstruieren, die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung zusammenbringen kann, entwickelte sich die Idee eines mobilen Nachbarschaftsfestes, ein sogenanntes „Hocketse“.


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Storytelling im Straßenverkehr

Eine wichtige Fragestellung für die Ludwigsburger Innenstadt lautet wie die Verkehrssicherheit schwächerer Teilnehmer wie Fußgänger verbessert werden kann. Ein Team im Makeathon beschäftigte sich verstärkt mit dieser Fragestellung und kam zu verschiedenen und spannenden Lösungen.


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Stadt als Spielfeld

Die Idee von der „Stadt als Spielfeld“ stand im Fokus der dritten Arbeitsgruppe des Makeathons, die verschiedene Spielformen für den urbanen Raum entwickelte. Dabei kann auch die Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel eine wichtige Rolle spielen. Ebenfalls zentral ist die Einbindung virtueller Spielewelten in die physische Stadtlandschaft (wie z.B. bei Pokemon Go), um den aktuellen Trends gerecht zu werden.


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Die Stadt Ludwigsburg wurde als eine von 23 Städten zur Teilnahme im Wettbewerb Zukunftsstadt ausgewählt.



Träger des Wettbewerbs ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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